LA VERDAD SOBRE LA LEY DE COSTAS (incluida en el informe auken)

"A NUESTRA COSTA" de Yeray Gonzalez. Un documental politicamente incorrecto

A Nuestra Costa (2011) from Antidoto Sonoro on Vimeo.

martes, 22 de mayo de 2012

PRESSE MELDUNG Fam. Harry W. Ampuriabrava

Ein Bericht von: S. Haselhorst, dessen Inhalt gemeinschaftlich, mit dem vom spanischen Küstengesetz betroffenen und geschädigten, Harry W. (64-Jahre,deutscher Staatsbürger) recherchiert werden konnte, mit dem Titel: __________________________
Drei, zwei, eins…. Meins! Die wundersame, spanische Wandlung privaten Eigentums in staatlichen Besitztum
España es diferente mit diesem Slogan wirbt die Iberische Halbinsel zu Recht. Spanien ist anders, keine Frage. Das Land, in dem die Zitronen blühen, ist reich an Facetten landschaftlicher, klimatischer Vorzüge, an mediterraner Lebensfreude und Leidenschaft. España, Spotlight am europäischen Himmel, hat dieses „Gewisse Extra“. Die Iberische Halbinsel lockt, umschmeichelt, lässt nicht mehr los. Man verzeiht ihm viel.

Spanien braucht Geld. Spanien buhlt um europäisches Vertrauen. Zerknirschend stellt man fest, dass man kein eigenes, effizientes Wirtschaftskonzept hat. Reformen reichen nicht. Geld muss von Außen kommen. Das kann man so oder so verstehen. Spanien versteht das auf seine Weise. Es greift ab, es bedient sich bei der Familiengemeinschaft von Harry W., gemäß den altbewährten Seefahrermacht-Methoden: Spanien kann es nicht lassen und räubert in Gewässern, die ihm nicht gehören, die ihm nicht zustehen. Dabei ist die Empfehlung der „Investoren von Außen“ durchaus nicht ignoriert, im Gegenteil, doch wird sie eben „spanisch–anders –interpretiert“.

Es gibt unzählige Beispiele dieser Interpretationen. Sie schlängeln sich – ausländisch investiert -durch das ganze Land und seine zugehörigen Inseln. Empuriabrava, „Just another brick in the wall", eine Mauer, hinter der sich Willkür und Spekulation Vereinen, mag hier als Beispiel stehen, für das menschliches Leiden der Familiengemeinschaft von Harry W., was unweigerlich aus geballter Attitüde spanischer Willkür resultiert.

Um Vertrauen muss man kämpfen, Vertrauen birgt Arbeit. Spanien zeigt sich unfähig und fällt in alte Raster zurück, nimmt von Anderen, entdeckt sein nicht angewendetes Küstengesetz, nutzt dieses flugs zur eigenen Bereicherung, setzt sich in die selbstgefällige Position ein „Irrtumsrecht“ zu besitzen, wandelt das Eigentum von Harry W. in inländisch staatlichen Besitz. Alle Macht dem Stärkeren. Basta.
Basta? Wohl kaum. Vielleicht funktionieren afrikanische Stammesallüren hier und dort und anderswo. Im erlauchten Kreise europäischer Mitgliedsstaaten sollte man sich Besserem besinnen, will man dieser würdig sein, schlimmer noch, ist man auf diese zur Rettung der eigenen Haut angewiesen. Auf nordeuropäisches Verständnis kann südeuropäische Politikarroganz nicht mehr hoffen. Und auf ein Stillschweigen auch nicht mehr. Und es mag Spanien vermittelt werden, dass nordeuropäische, sprich in diesen Fall, deutsche und europäische , Wut nicht auf kleiner, dörflicher Flamme kocht. Es entspricht eben nur dem kühleren Naturell nicht spontan sondern überlegt zu reagieren.

Der erfolgreich vollzogene Akt des spanischen Staates, sich das lukrative Eigentum der Familiengemeinschaft Harry W. in Empuriabrava einzuverleiben, mag dieser als Investition von Außen sehen. Dass man sich dabei „geirrt“ hat, was aber nichts zur Sache tut, da man sich als Staat den Irrtum als Recht vorbehält, mag der unbedarfte E-U Bürger noch als eine Posse der besonderen Art schlucken. Dass aber durch eine „Knall auf Fall Enteignung“, ohne jegliche Vorwarnung, Menschen in tiefes Unglück und Armut gestürzt werden, raubt auch dem größten Spanien-Enthusiasten jeglichen Gutwill. Mit einem Schlag wurde die 14-köpfige Familiengemeinschaft von Harry W., in vier Generationen, deutsch, holländischer und spanischer Nationalität, mit der Tatsache konfrontiert, den „Mehr-Generationen-Sitz“ nicht mehr als ihr Eigentum nennen zu dürfen. Drei, zwei, eins – Meins: Enteignet! Plötzlich ist der spanische Staat flink. Was war geschehen?

Was so abstrus erscheint, wie die einstigen Abenteuer Don Quichottes, ruht auf lang recherchierten Fakten. Verschlungene Pfade politischer und spekulativer Machenschaften, die man erst mühselig entwirren muss, um hinter schmutzigen Kulissen auf den harten Boden schmerzlicher Realität zu gelangen. Dabei wird man des Staunens nicht müde, ob der Schlitzohrigkeit gewiefter Winkelzüge, zu denen die fähig sind, die nur eines im Sinne haben: Den Griff in die Taschen Anderer. Es zeigt sich die lange ungestörte Übung, die diese Klientel zum Meister machte. Es brauchte Zeit, Geduld und Beharrlichkeit, um sorgsam aufgebautes Mauerwerk, hinter dem jahrelang so ungeniert wie ungehindert geschaltet und gewaltet wurde, löchrig werden zu lassen. Was nun folgen wird - folgen muss, - weil ein Anfang gemacht, ist der Einsturz.

Spanien, in Geldnot verfallen, besann sich eines lukrativen Tricks. Hatte man zwanzig Jahre jenes – aus hehren Motiven heraus beschlossene - Küstengesetz, demnach die „erste Linie am Strand“ unbebaut sein soll, in mediterraner Unbekümmertheit über Bord geworfen und profitfreudig Jedem gegenüber, der die horrenden Bausummen in dieser Region zu zahlen imstande war, diesbezüglich geschwiegen und die Kassen bis zum Anschlag gefüllt, entdeckt der findige Politiker nun in finanzieller Not, die verwegene Idee doppelt abzukassieren. In hausgemachten Krisenzeiten ruft man sich „Vergessenes“ in Erinnerung und legt die politische Kralle besitzgierig auf einst freimütig bewilligte Objekte. Drei, zwei, eins…Meins! Genial aus der Sicht derer, aus deren Blickwinkel ein anständiger Mensch gar nicht erst blicken möchte.

Aber der Staat kann noch mehr. Er vermisst – würfelt? – in zeitlichen Abständen die bestehenden und beglaubigten Grundstücksgrenzen. Ein Blick auf die genehmigten Baupläne von Harry W., gleicher Grundstücke in unterschiedlicher Zeitfolge, lässt stutzen. Das Tolle ist, dass die Grenzlinien sich – je nach finanziell wachsender Misere – gerne mal in Richtung fremdländischem Eigentum verschieben, so dass sie in die verbotene Zone fallen. Diese Zauberei versteht nicht nur Harry W. nicht. Plötzlich traf die Küstengesetz Bemessungslinie mitten durch das 4 – Fam.- Haus von Harry W.. Drei, zwei, eins… Meins! Dem Küstengesetz ist doppelt Genüge getragen. Dem Unverständnis folgte der Widerstand. Das sieht der Staat lässig. Er nimmt sich die Kontenbewegungen der Ehefrau Joke vor, der eine Haushälfte gehört, rechnet zurück, wertet die Gelder zur Bedienung der Ratenkredite als Einkommen, bemängelt ohne Vorwarnung die, nach spanischem Ermessen logische, Besteuerung und beschlagnahmt–der Vollständigkeit halber–in doppelter Hinsicht, zusätzlich nochmal das komplette Eigentum. Das alles ohne vorherigen, erklärenden Schriftverkehr an Harry W., wie eigentlich üblich in einer zivilisierten Welt. Gegenwehr wird abgeschmettert. Der Staat darf irren und weiter agieren. Basta.

Was wie ein Tollstück aus einem anderen Jahrhundert klingt, ist spanischer Alltag, in den unterschiedlichsten Versionen aber immer mit dem gleichen Ausgang: menschliches Leid. In diesem einen geschilderten Fall von Harry W., bedeutet dies zusätzlich die Verarmung von insgesamt vier Senioren (der Ehefrau–65-jahre, Schwiegermutter, 82-Jahre & Mutter 88-jahre), die sich keiner Schuld bewusst sind, keine Schuld haben, ihre Schuldlosigkeit unter Beweis stellen, aber nicht erhört werden. Sie verloren auf einen Schlag ihr Hab und Gut, das sie im sechsstelligen €urobereich in das enteignete Familienanwesen investiert hatten und leben in ihrer holländischen und deutschen Heimat am Rande des Existenzminimums, aufgenommen in Wohnheimen, seelisch erkrankt, psychisch erschöpft, am Ende, anstatt wie geplant ihren Lebensabend im Kreise der Famlie in Empuriabrava ableben zu können. Das ist die grausame Realität. An dem hart erarbeiteten Erbe für die Kinder und Kindeskinder labt sich nun der spanische Staat.

Verkehrte Welt: Jede Katze, die mit eitrigen Augen abgemagert um die überfüllten, spanischen Müllcontainer streicht, bekommt mehr ausländische Aufmerksamkeit als menschliches Leiden im Sog spanischer Politikwillkür. Wütende Menschenmassen bestürmen das Social Network, reichen Petitionen ein, beschimpfen Politiker, bilden Hilfsorganisationen, bringen sich in empörte Stellung zur Rettung verlassener, vernachlässigter Strassentiere.

Und der Mensch? Es mag daran liegen, dass die Öffentlichkeit nicht ausreichend informiert ist und so eine kranke, arme, hilflose Katze auch eher die Herzen rührt. Doch krank und arm sind nun auch die, mit denen der Staat kaltschnäuzig verfährt, und hilflos sind sie zudem, weil es ihnen an Mitteln fehlt, sich zu wehren. Aber irgendwie scheint es, sind sie nicht „putzig“ genug.

Die Krise hat zugeschlagen, Harry W. und seinen Erben ist die Lebensgrundlage genommen und finden sich sehr wahrscheinlich im betagten Alter in einem Obdachlosenheim wieder, welches sie zwei Monate gratis nutzen dürfen, danach muss „Miete“ gezahlt werden, plus die fortlaufende Hypotheken für sein verlorenes Eigentum. Der Weg auf die Strasse ist nur ein winziger Schritt. Elend und unfassbares Leid. Verzweiflung lähmt die Angst, die Betroffenen sind wie paralysiert. Kinder werden ggf. von Heimen aufgefangen, um dem Leben ihrer Eltern auf der Strasse zu entrinnen. Kaum vorstellbar, was in ihren Köpfen und in ihren Herzen vorgeht. Was wiegt schwerer, das jammernde Kätzchen oder die Tränen der Kinder?

So geht man mit seinen Bürgern nicht um und auch nicht mit seinen Gästen. Investoren, wie die Familiengemeinschaft von Harry W., der Spanien durchaus als interessant angesehen hat, wenden sich nunmehr zukünftige Investoren im Vorfeld ab. Es mangelt nicht an Innovationen, kreativen, erfolgversprechenden Konzepten, es mangelt an ausländischem Vertrauen, in inländisches Gebaren. Eine der wichtigsten Grundlagen geschäftlichen Miteinanders ist Respekt und Vertrauen. Das „ergaunert“ man nicht. Das erarbeitet man und die Menschen in Spanien haben ein Recht darauf. Die Europäische Gemeinschaft hat ein Recht darauf. Wir Alle haben ein Recht darauf. Denn wir Alle müssen den Fall des südeuropäischen Riesen auffangen. Und wir alle haben die Pflicht nun zu agieren, um denen zumindest im Ansatz Rückendeckung zu geben, die einmal uns stützen sollen: Der jungen Generation.

Empuriabrava, „Just another brick in the wall“ es wird Zeit laut zu werden, Mauern einzureißen, Transparenz zu schaffen, Vertrauen in Spanien einzufordern und Respekt und Anstand zu verlangen. Und dies nicht in spanisch gewohnter Manier „morgen“, sondern jetzt!

Inwieweit die vorgenannten staatlichen Abzockermethoden einen Strafbestand darstellen, indem nachweislich Der Tatbestand: „Unter Vortäuschung falscher Tatsachen“ ein Betrugsdelikt beinhaltet und nachweist, bleibt nach nationalen und europäischen Recht zu überprüfen, denn die Verletzung der Menschenrechte sind in allen Belangen gegeben.

Fakt ist jedoch leider die Tatsache, das nicht einmal der kleinste Hoffnungsschimmer auf Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die enteignete Großfamilie von Harry W. besteht, weil man felsenfest davon ausgehen muss, das Berechtigte Aussichten auf eine Schadenersatzklage beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg, zwar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, Schadenersatzzahlungen gewährleistet sind, die im Gegensatz dazu, Spanien unlösbare Pleite–Indikatoren aufzeigt, bei der klipp und klar, die E-U- Verantwortlichen, weder die Mittel noch den Wille haben werden, um Spanien „ herauszuhauen“.

Spanien ist Ende des Jahres 2.012 einfach pleite und wird keine vom europäischen Gerichtshof verurteilte Schadenersatzzahlung an die Familiengemeinschaft von: Harry W. nachkommen können. Basta.........
Empuriabrava, den 28. 04. 2.012